Mannheimer Dreck

Mannemer Dreck

Wer in Mannheim wohnt, dem ist der Dreck auf den Straßen und Gehwegen meist gut bekannt.

Seit 1879 gibt es sogar das passende Gebäck: den Mannemer Dreck – eine leckere Lebkuchenmischung mit Zartbitterkouvertüre.

Die Idee zu dem Video hatte ich schon länger. Diesmal hatte ich etwas Muße, es rechtzeitig vor der Putzwoche vom 18.-25. März 2017 zu erstellen.

Ich glaube nicht, dass man mit einem Video etwas ändern kann, aber viele Bewohner der Stadt beschweren sich seit Jahren über den Dreck auf Straßen und Gehwegen und die Stadtverwaltung versucht seit Jahren, das Problem in den Griff zu bekommen. Ich denke, das Problem ist ein Dauerbrenner und so hat mich der Name „Mannemer Dreck“ zu diesem Video inspiriert…

Das Video gibt’s hier!

 

 

Was passiert, wenn mich der Ehrgeiz packt…

Ich habe ein erstes kleines Video als Trailer erstellt. Dieses stieß bei meinen Probelesern nicht auf so überschwengliches Lob, wie ich es sonst schon gewohnt bin. Einige haben zum Glück ganz klar gesagt, was ihnen fehlt. Also habe ich in den letzten Nächten immer wieder Buchtrailer und sonstige Videos geschaut und ich habe mich dabei eindeutig in ein Format verliebt:

Stop-Motion

und zwar eine besondere Form von Stop-Motion: nämlich Papercut.

Was eigentlich keinen wundert, der mich kennt, da ich seit Jahren Collagen anfertige.


Und so ging es dann weiter:

einen halben Tag Papercut- und Stop-Motion-Videos angesehen

einen halben Tag Storyboards gemalt

einen halben Tag Listen angefertigt, was ich brauche und die nötigen Einkäufe erledigt

und heute Abend: ca. 5 Stunden für die ersten 60 handgezeichneten Cutouts!


Und so geht’s weiter:

noch ca. 50 cut-outs schneiden, die teilweise noch gezeichnet werden müssen

eine spezielle Kamerahalterung bauen (vorher zum Baumarkt, Material besorgen)

die einzelnen Szenen legen

und dann für eine Minute Film ca. 300 bis 900 Fotos schießen und diese dann zu einem Video zusammenbauen

nicht zu vergessen, dass zwischen jedem Bild etwas bewegt oder ausgetauscht werden muss und die Szenen komplett umgebaut werden müssen.


Und trotzdem konnte ich es nicht erwarten, anzufangen. Ich habe wie gesagt schon eine Menge erledigt in zwei Tagen.

Mein Ziel ist es, den Trailer innerhalb einer Woche fertig zu haben. Dazu dann noch die passende Musik aussuchen oder Geräusche selber aufnehmen und dann sollte er fertig sein.

Dann drückt mir mal die Daumen, dass ich das auch wirklich bis zum Ende durchziehe!

Vor der Erleuchtung muss man viel Holz hacken….

… und vor dem Crowdfunding auch.

Fast hätte ich vergessen, wie viel Arbeit es macht, eine Crowdfunding-Kampagne zu erstellen, vor allem, wenn man alles alleine machen muss, weil man kein Team als Unterstützung hat. Ich habe diesmal sogar das Video selber gemacht. Jetzt fehlt nur noch der Teaser für das Buch. Und auch da sind noch einige Schritte zu tun, bis zur Veröffentlichung.

Leider bin ich noch nicht online mit meinem Projekt. Aber in wenigen Tagen rechne ich damit, dann kommt der Link natürlich auf den Blog.

Was Ihr für Crowdfunding braucht:

– ein aussagekräftiges Pitching-Video

– aussagekräftige Bilder

– gute Texte, die das Projekt, das Ziel usw. beschreiben

– ein persönliches Profil anlegen

– Ideen, welche Dankeschöns ihr anbieten könnt und unbedingt vorher die Kosten kalkulieren, damit von der Fundingsumme noch was übrig bleibt

– bedenken, dass das Geld versteuert werden muss

– einen Plan, wie ihr über verschiedene Kommunikationskanäle auf euer Projekt aufmerksam machen wollt

– verschiedene Werbeartikel erstellen und bestellen

– verschiedene soziale Netzwerke und diese miteinander verbinden

– PR planen, soweit gewünscht

– Blogeinträge und verschiedene Steps planen

– in meinem Fall: Verteilung und Versendung der Werbematerialien

– Netzwerken, real und in online Netzwerken

In Endeffekt kostet Crowdfunding auch viel Zeit und sogar Geld, aber es bietet auch eine Menge:

– Einnahmen größerer Summen, mit denen man große Teile eines Projektes stemmen kann

– viel Aufmerksamkeit in weiteren sozialen Netzwerken und meist einen Top-Google-Eintrag

– überregionale Aufmerksamkeit

– nicht zuletzt testet man, ob das Projekt bei anderen ankommt, ob es seine Fans und Unterstützer findet bzw. ob und wie wirksam verschiedene Werbekanäle bzw. Werbemittel sind

Ich kann jedem nur raten, es zu testen. Ich denke, es lohnt sich, allein weil man dabei etwas Wichtiges lernt: Nämlich wie man das eigene Projekt schnell jemandem erklärt, es präsentiert, verkauft. Das ist nicht unwichtig und eine gute Übung für spätere Projekte.

Wie immer ein praktischer Link dazu: Unten im Artikel findet ihr eine Auflistung wichtiger Crowdfunding-Plattformen:

Selfpublisher-Bibel