Malaktion

Am vergangenen Wochenende durfte ich wieder einmal mit Kindern malen. Zusammen mit dem lebensgroßen Mr. Grip-Stift und ausgestattet mit Faben und Stiften von Faber-Castell und war ich bei der Fa. Listmann in Mainz.

Das macht immer riesengroßen Spaß. Viele Kinder haben mitgemalt und mir interessante Geschichten aus der Schule erzählt.

Ich war froh, dass es noch so viele Kinder gibt, die gerne malen. Ich habe sogar richtig talentierte MalerInnen kennen gelernt. Wobei ich merke, dass viele Jungen schon im Grundschulalter gar kein Interesse mehr am Malen haben, was ich sehr schade finde. Aber es scheint den Jungs nicht spannend genug zu sein. Dafür ist die Auswahl an coolen Spielsachen und Computerspielen offenbar schon zu groß.

Bei den Mädchen ist es oft ganz anders: da gibt es viele 10- bis 16jährige, die sich mit an den Tisch setzen und ganz begeistert malen.

Die Idee von Faber-Castell einen Malwettbewerb auszuschreiben, finde ich sehr schön. Ich habe selber Lust mitzumachen, obwohl es für mein Alter keine Kategorie gibt. Aber Kinder von 3 bis 12 Jahren können teilnehmen und tolle Preise gewinnen können.

Hier geht’s zum Malwettbewerb.

Was ich mir noch wünschen würde, wäre ein Malwettbewerb ohne Ausmalvorlage, dafür vielleicht mit Themenvorgabe, für all die Malbegeisterten zwischen 12 und 16.

Ich freue mich jetzt schon mal auf die nächste Malaktion, die ich machen darf.

P.S.: Der Osterhase kam wieder mal zu spät (siehe Bild)

Angst

Zusammenfassung zur Blogparade: Aufstand der Antständigen – Flüchtlingsgeschichten

Zuerst muss ich zugeben, dass ich sehr traurig war, zu sehen, dass so wenige Blogger an meiner Blogparade teilgenommen haben. Ich selbst bin nicht super aktiv beim bloggen und blogge leider im Moment etwas unregelmäßig und dazu zu sehr verschiedenen Themen. Das alles trägt vermutlich dazu bei. Falls jemand noch eine andere Antwort oder Tipps hat, bin ich dankbar.

Trotzdem habe ich mich umso mehr über die Beiträge gefreut, die mich erreicht haben.

Mich hat Julias Beitrag auf ihrem Beautyblog sehr gefreut, weil sie sich mit dem wichtigen Thema auf ihrem Beautyblog auseinandersetzte. Sicher ist diese Art Beitrag ungewohnt auf einem solchen Blog und gerade das finde ich so super daran. Ich denke, egal was wir machen, welcher Arbeit wir nach gehen, welche Hobbies wir haben. Jeder von uns kann und sollte sich zu so einem wichtigen Thema äußern. Man sollte nicht denken, dass die aktuellen Auseinandersetzungen, die wir erleben, etwas sind, dass man Politikern überlassen sollte. Wir sollten uns einmischen und für mich ist jeder Beitrag wichtig.

Ich habe bereits erste Konflikte zwischen Menschen mit derselben Einstellung erlebt, die sich darum drehte, wer den wichtigeren Beitrag leistet. Da stehen Menschen eigentlich gemeinsam auf der richtigen Seite, aber sie streiten sich bis aufs Blut, weil die einen lieber schreiben, die anderen lieber unterrichten, andere nur gelegentlich ihre Meinung kundtun und wieder andere halt auf jede Demo gehen. Es zeigt, wir können nicht einmal gut sein, ohne zugleich auch böse zu sein. Ich wünsche mir ganz dringend ein friedliches Miteinander. Im Moment geht das leider manchmal verloren. Deshalb bin ich der Meinung, dass alle unsere Beiträge wichtig sind, dass sie ein positives Grundrauschen schaffen können. Wir müssen nicht alle an vorderster Front kämpfen, aber wir können alle einen Beitrag leisten!

Vielen Dank, Julia!

Ein weiterer Beitrag stammt von Eric auf der Seite gutscheine.gs.

Eric hat eine sehr schöne kleine Parabel geschrieben: Sie erzählt von einer Familie GER und einer Familie SYR. Während Familie SYR vor dem Krieg in ihrem Land fliehen muss, erlebt Familie GER nur die Auswirkungen, die die Einwanderung vieler Menschen auf ihre Heimat hat.

Im Endeffekt hat Eric es sehr gut zusammengefasst: Beide stammen aus sehr unterschiedlichen Kulturkreisen, doch beide haben Angst. Die Angst ist eigentlich das, was sie verbindet. Sie haben Angst, um die Sicherheit in ihrem Ort, um die Zukunft ihrer Kinder. Es ist unglaublich, es ist die Angst, die beide vereint und dennoch trennt und Hass entstehen lässt. Diese einfache Parabel von Erc hat mich wirklich beeindruckt.

Vielen Dank, Eric.

Anja hat mich auf die tolle Seite „Blogger für Flüchtlinge“ und den Hashtag #bloggerflüchtlinge aufmerksam gemacht. Dort habe ich viele tolle Blogbeiträge gefunden. Danke für deinen Tipp, Anja!

Am Ende möchte ich euch noch ein echtes Juwel zeigen:

Es ist ein Beitrag in Bildern (über Blogger für Flüchtlinge gefunden).

„Auf dass er lange fahre…“ – unser neuer Bücherbus nun offiziell eingeweiht!

Während viele Städte ihre Bücherbusse längst aus Kostengründen eingestampft haben, geht die Stadtbibliothek Wolfsburg andere Wege.
Schön zu sehen, dass das Konzept Bücher fahren auf Rädern zu ihren kleinen Lesern, noch von einigen Kommunen unterstützt wird.

Stadtbibliothek Wolfsburg

„Barrierefrei“– ein Merkmal, das bei uns ganz oben auf der Wunschliste für einen neuen Bücherbus stand. Und ein Merkmal, das im Zusammenhang mit der Einweihung des Busses durch Oberbürgermeister Klaus Mohrs gestern noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Denn dass der neue Bus nun tatsächlich mittels einer Hebebühne auch von Nutzern mit Kinderwagen, Rollator und Rollstuhl betreten werden kann, bewies gestern gleich Frank-Helmut Zaddach, der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, der sich mit seinem Rollstuhl in den Bus bringen ließ.

Herr Zaddach testet die Barrierefreiheit Herr Zaddach testet die Barrierefreiheit

Für die gestrige Einweihung unter freiem Himmel hätte das Wetter nicht perfekter sein können, sodass auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs seine sichtliche Freude hatte – am neuen Bücherbus, an den Einweihungsaktionen und an den Grundschulkindern der Neuen Schule.

Der Oberbürgermeister zeigte sich in seiner kurzen Ansprache beeindruckt, dass der bisherige Bücherbus der Stadtbibliothek ganze 22 Jahre lang durch Wolfsburg gefahren sei. Frei nach dem…

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Bücherblog aus dem Rhein-Neckar-Raum

Ich habe über instagram ein interessantes Bücherblog gefunden. Ich freue mich, auch direkt vor meiner Haustür (in Mannheim) bücherbegeisterte Blogger zu finden.

Es geht zwar nicht nur um Bücher, sondern um einiges mehr. Zum Beispiel sind auch interessante Kulturtipps aus der Rhein-Neckar-Region enthalten. Aber das beste sind die Rezensionen von Jugendbüchern. Ich habe direkt einige Titel für meine „To Read List“ gefunden.

Hier geht’s zum Blog der Geschichtenagentin.

Jutoh – mein bisheriger Favorit

Ich habe mich nun intensiv mit Calibre, Sigil, Jutoh und den verschiedenen Kindle Creator Programmen auseinandergesetzt und sogar noch Scrivener getestet.

Mein Favorit ist im Moment tatsächlich Jutoh, da es relativ einfach ist, hier verschiedene und sogar spezielle Formatierungen zu erstellen. Der Datenimport von Libre Office war super einfach, was bei Word und Open Office wohl genauso einfach sein sollte. Mithilfe der sehr wenigen Anwendungshilfen der Selfpublisher-Bibel konnte ich trotzdem recht schnell mit dem Programm umgehen. Ich konnte innerhalb weniger Stunden ganz ohne html und CSS die gewünschte Formatierung erstellen.

Einziges Manko: In der kostenlosen Testversion konnte ich nicht ins eBook-Format exportieren. Das heißt, das Ergebnis steht noch aus. Das heißt, man muss vorher Geld investieren, um das Endergebnis zu sehen. Das ist ärgerlich, aber zugleich verständlich, denn in 30 Tagen Testzeit könnte man damit ja einige Manuskripte umsetzen und würde dann nicht das Programm kaufen.

Trotzdem ist die Bedienung relativ einfach, wenn man gut mit anderen Textprogrammen und auch mit Gestaltungsprogrammen umgehen kann, dann kommt man hier recht selbständig durch’s Programm. Die wenigen Tipps der Selfpublisher-Bibel sind wirklich genau die, die man braucht, um den Einstieg in die Formatierung zu finden. Der Rest ist dann relativ selbsterklärend.

Toter Fisch

Instagram oder mein Fenster zur Welt

Ich war nie ein Riesen-Fan von Facebook und anderen Netzwerken. Ich habe sie benutzt und mich teilweise über die vielen Likes für die schrägsten Posts gewundert. Der „Ich hole mir gerade einen runter“-Post bekommt viel mehr Likes als das Teilen eines wichtiges Zeitungsartikels oder einer Petition.

Und trotzdem hat mir Social Media mehrmals geholfen. Als ich in der Elternzeit allein zuhause saß, war Facebook mein Fenster zur Welt und hat mich an Vielem teilhaben lassen, was da draußen geschah.

Seit Januar nutze ich Instagram. Am Anfang dachte ich, wie immer: Willst du wirklich noch ein Netzwerk? Lohnt sich das? Aber da es irgendwie auch mein Job ist in allem vernetzt zu sein, dachte ich: Probier es und wenn es schlecht ist, dann wird es eben nicht genutzt.

Am Anfang lud ich natürlich die obligatorischen schönen Kinderfotos hoch. Und ja, sie sind beliebt und ich lade nur diejenigen hoch, die internen Witz haben oder sehr ästhetisch sind. Ich fragte mich auch, ob ich damit nicht ein wenig die Privatsshpäre meiner Tochter verletze. Dann sah ich, dass Freunde von mir und viele Menschen, die hunderte oder tausende Follower haben, auch ihre Kinderfotos hochladen und dachte, naja, wenn ich zu viele Follower haben, werden die paar Kinderfotos halt wieder raus genommen.

Nach und nach lud ich meine etwas künsterlichen Fotos hoch. Sie kamen sehr gut an und ich hatte gleich ein paar neue Follower. Ich dachte immer, dass nur wenige Menschen solche Bilder wie ich machen, die an sich schon sehr speziell sind. Aber weit gefehlt! Ich fand heraus, dass es eine riesen Community gab, die solche Fotos macht. Gefühlt handelt es sich bei meiner Community um halb Spanien! Am Anfang schwang nur kurz eine Enttäuschung mit. Aber kurz darauf freute ich mich auf die Bilder der anderen und auf den Austausch mit Ihnen.

Nach und nach fand ich Illustratoren, Maler, Comic-Zeichner und Künstler überall auf der Welt, die Dinge malten, die mir sehr gut gefielen. Ich folgte Ihnen und hatte ständig Lust Bilder zu malen und diesen oder jenen Stil aufzugreifen. Ich hatte plötzlich viele gute und zwar eigene Ideen, so sehr inspirierten mich ihre Bilder.

Ganz zögerlich begann ich eigene Bilder hoch zu laden. Ich bekam ein sehr gutes Feedback und weitere Follower. Inzwischen bin ich mit tollen Künstlern aus aller Welt vernetzt. Sogar erste Selfpublisher gehören dazu. Es ist grandios und sehr bereichernd. Inzwischen nutze ich ständig Instagram und bin etwas süchtig danach. Ich mache Bilder jetzt immer für meine Commuity und freue mich schon bei der Planung der Bilder, sie ihnen später zu zeigen und ihr Feedback zu bekommen.

So habe ich mich entgegen meines zu Beginn fehlenden Selbstvertrauens doch dazu durch gerungen, mein erstes Buch selbst zu illustrieren. Ich dachte: Versuch es einfach. Und ich habe für einige Bilder ein überwältigendes Feedback bekommen, dass mich sehr gefreut hat. Ich werde also weiter malen und während meine Probeleser und meine Korrektorin noch am Lesen sind, stelle ich die letzten Bilder fertig. Kaum getrocknet, muss ich das Bild schnell einscannen und hoch laden, weil ich das Feedback gar nicht erwarten kann.

Durch Instagram habe ich mich in wenigen Monaten sehr viel mehr weiter entwickelt als in Jahren zuvor.

Schreibt mir, wenn ihr ähnlich tolle oder negative Erfahrungen mit Netzwerken gemacht habt.

Mein Instagram-Profil heißt pippas_welt

Ich melde mich krank

Mal wieder hat es mich erwischt. Und wie melde ich mich immer krank? Klar, per Videobotschaft.

Lustig ist, dass ich dann gerade am meisten zum bloggen komme, aber das liegt am vielen zuhause rum liegen;-)

Hier geht’s zur Krankmeldung.

About

Warum ich diesen Blog schreibe. Weil es noch nicht genug Blogs gibt? Nein, eigentlich gibt es unendlich viele. Weil das heute fast alle machen? Quatsch. Weil es dazu gehört? Wozu? Zum Beruf des Autors? Ja, vermutlich schon. Diese Antwort erhalte ich zumindest von vielen anderen bloggenden Autoren. Außerdem ist es eine gute Übung. Endlich wieder regelmäßig kleine Texte zu schreiben. Texte, in denen man eine Geschichte erzählen kann, ohne gleichzeitig an irgendwelche Literaturwettbewerbe zu denken, ohne sich in Frage zu stellen, ob man gut genug schreibt, ohne perfektionistischen Anspruch, ohne über den dramaturgischen Aufbau zu sinnieren. Das ist eine ganze Menge.

Ich möchte hier auch über Themen berichten, über die beim Schreiben und Publizieren gestolpert bin. Das sind einige: Vor allem aber möchte ich andere ermutigen weiter zu schreiben und selbst zu veröffentlichen, damit Geschriebenes nicht in Schubladen versauert, damit Texte Leser erreichen, damit Autoren endlich nicht mehr von Verlagen und deren Verlagsprogrammen abhängig sind. Sie haben richtig gehört, ich möchte Sie ermutigen zu Schreiben und zu Publizieren, so wie ich seit einigen Jahren Freunde und Bekannte ermutige, immer wieder an Ihren Texten zu arbeiten und sie selber zu verlegen.

Für mich ist Schreiben eine Art der Unterhaltung und ich möchte meine Leser auf vielfältige Weise unterhalten. Deshalb werde ich nicht nur Wissenswertes und Interessantes zum Thema Schreiben bloggen, sondern auch aus anderen Medienbereichen. Bei mir hört das Geschichtenerzählen also nicht beim reinen Text auf, sondern geht darüber hinaus in andere Künste und Medien. Meine Bilder sind selbst fotografiert oder gemalt, um nur einige meiner Hobbies zu nennen.

Das Geschichtenerzählen hat noch andere Ebenen und Zwecke als nur die Unterhaltung und Informationsvermittlung. Es gibt professionelles Storytelling für Journalisten und für Werbefachleute. Firmen erzählen uns die Geschichte Ihres Unternehmens. Dies tun sie häufig in Werbevideos oder -relativ neu – mittels Branded Entertainment oder mit viralem Marketing. Alles das sind Formen des Geschichtenerzählens. Alle diese neuen Formen beruhen auf der einzigartigen Fähigkeit des Menschen Geschichten zu erzählen. Darüber möchte ich schreiben, denn darum dreht sich mein Leben und das möchte ich mit euch teilen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen meines Blogs. Für Anregungen und Feedback bin ich jederzeit dankbar.