Mäusemelken für Autoren

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema, welches Programm ich zum Erstellen und Konvertieren meines eBooks verwenden soll. Es ist tatsächlich zum Mäusemelken. Ich kenne inzwischen namentlich Sigil, Calibre, Jutoh, Scrivener und die hauseigene Kindle-Software. Aber bevor ich nicht alle diese Programme getestet habe, bin ich keinen Schritt weiter.

Warum? Weil ich selbst erstellte Illustrationen und ein besonderes Layout verwenden möchte. Gleichzeitig tue ich mich aber etwas schwer mit CSS, weil eigentlich nie gelernt, was aber dank Internet kein Problem ist, da mann alle Befehle googlen kann. Außerdem möchte ich am Ende noch ein ganz schlankes eBook, da der Vertrieb bei Amazon pro MB berechnet wird. Also, eigentlich habe ich das selbe Problem wie viele Autoren.

Nach dem Studium ALLER in unserer städtischen Bibliothek erhältlichen Bücher, kann ich nur sagen, mein Formatierungsproblem wird darin nicht besprochen, auch nicht, welches Programm wie das kleinste Datenpaket schnürt. Eine Erklärung der inzwischen mehrfach überholten Kindle-Software fehlt völlig.

Das Problem: Alle Bücher waren in dem Zeitpunkt als sie gedruckt wurden auch schon veraltet. Es ist also wirklich zum Mäusemelken.

Die Selfpublisher-Bibel von Matthias Matting, die mir bisher ganz gut geholfen hat, empfiehlt Jutoh, erklärt aber nicht welche Formatierungen ich mit welcher Software hin bekommen, leider auch nicht, was die neueren Programme von Kindle schon alles können. Für Jutoh habe ich leider auch noch kein gutes Tutorial gefunden. Die Bücher, die ich ausleihen konnte, kennen Jutoh noch gar nicht.

Fazit: Die Vielzahl der verwendbaren Programme wird langsam unübersichtlich. Eine Hilfe zum Vergleich (Seite, Buch o.ä) habe ich bisher nicht gefunden. Also lade ich mir gerade jeden Tag eine neue Software herunter und teste, was diese kann. Das kostet wirklich Unmengen Zeit.  Am Ende wäre ich mit Sigil und einem kleinen html- und CSS-Handbuch vermutlich doch schneller gewesen.

Ich freue mich schon auf das Drucklayout und frage mich, ob ich dann wieder von vorne anfangen muss.

Ja, irgendwie ist mein Glas heute halb leer. Also, versuche ich hier noch die positiven Seiten zu erwähnen.

Ich wiederhole html.

Vielleicht lerne ich auch noch ein wenig CSS, um das ich mich immer gedrückt habe.

Ich lerne ein paar nette Programme kennen.

Ich bessere mein Englisch auf, weil einige der Programme und die Tutorials nicht in Deutsch verfügbar sind.

Falls ein Autor hier wirklich sinnvolle Tipps hat, bitte melden!

Allen anderen wünsche ich ebenfalls viel Erfolg bei der Suche nach der geeigneten Software.

Nachtrag: Interessante Beiträge hierzu findet man im literturcafe

 

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