Der Sprung

Wichtiges Handwerkszeug für Self-Publisher: Bilder und Schriften

Als Selfpublisher ist man schnell mit der Frage konfrontiert, ob man sein Cover selber entwirft. Hierzu gibt es handwerklich sicher einiges zu beachten, aber auch rechtlich:

Nicht jedes Bild und nicht jede Schrift darf man verwenden, ohne die entsprechende Lizenz zu besitzen.

Dazu kommt, dass es sich beim Selfpublishing um einen kommerziellen Gebrauch handelt: Bilder und Schriften müssen auch dafür frei gegeben sein.

Manche im Internet verfügbare Bilder und Schriften sind für den Gemeingebrauch frei gegeben. Andere sind es nicht! Hier kann man sich leicht die Finger verbrennen und später kostenpflichtig abgemahnt werden, und sogar auf Schadensersatz oder hohe Lizenzgebühren verklagt werden. Also, Vorsicht!

Seht euch bei Anbietern von Bildern genau an, wie diese gekennzeichnet sind. Außerdem sollte die Kennzeichnung mit Datum von euch dokumentiert werden.

Aus diesem Grund gehe ich da kein Risiko ein. Ich mache alle meine Bilder selber. Das ist einfach das Sicherste. Oder ihr kauft die Lizenzen für euren kommerziellen Gebrauch ein und zahlt die Gebühr. Dafür gibt es eine Menge kommerzieller Anbieter, wie Shutterstock oder fotolia. Bei den Schriften kann ich euch fontsquirrel empfehlen. Und vergesst nicht, immer auf die Freigabe für den kommerziellen Gebrauch zu achten!

Und dann viel Spaß bei der Cover-Gestaltung.

Bücherblog aus dem Rhein-Neckar-Raum

Ich habe über instagram ein interessantes Bücherblog gefunden. Ich freue mich, auch direkt vor meiner Haustür (in Mannheim) bücherbegeisterte Blogger zu finden.

Es geht zwar nicht nur um Bücher, sondern um einiges mehr. Zum Beispiel sind auch interessante Kulturtipps aus der Rhein-Neckar-Region enthalten. Aber das beste sind die Rezensionen von Jugendbüchern. Ich habe direkt einige Titel für meine „To Read List“ gefunden.

Hier geht’s zum Blog der Geschichtenagentin.

Jutoh – mein bisheriger Favorit

Ich habe mich nun intensiv mit Calibre, Sigil, Jutoh und den verschiedenen Kindle Creator Programmen auseinandergesetzt und sogar noch Scrivener getestet.

Mein Favorit ist im Moment tatsächlich Jutoh, da es relativ einfach ist, hier verschiedene und sogar spezielle Formatierungen zu erstellen. Der Datenimport von Libre Office war super einfach, was bei Word und Open Office wohl genauso einfach sein sollte. Mithilfe der sehr wenigen Anwendungshilfen der Selfpublisher-Bibel konnte ich trotzdem recht schnell mit dem Programm umgehen. Ich konnte innerhalb weniger Stunden ganz ohne html und CSS die gewünschte Formatierung erstellen.

Einziges Manko: In der kostenlosen Testversion konnte ich nicht ins eBook-Format exportieren. Das heißt, das Ergebnis steht noch aus. Das heißt, man muss vorher Geld investieren, um das Endergebnis zu sehen. Das ist ärgerlich, aber zugleich verständlich, denn in 30 Tagen Testzeit könnte man damit ja einige Manuskripte umsetzen und würde dann nicht das Programm kaufen.

Trotzdem ist die Bedienung relativ einfach, wenn man gut mit anderen Textprogrammen und auch mit Gestaltungsprogrammen umgehen kann, dann kommt man hier recht selbständig durch’s Programm. Die wenigen Tipps der Selfpublisher-Bibel sind wirklich genau die, die man braucht, um den Einstieg in die Formatierung zu finden. Der Rest ist dann relativ selbsterklärend.

Nägel mit Köpfen machen

Heute wieder nur ein Bild, das für sich spricht. Ich bin gespannt, wie es weiter geht…

Hier der Link, für diejenigen, die sich noch nicht mit der Künstlersozialkasse beschäftigt haben.

Künstlersozialkasse

Zum Meldebogen: Er ist erstmal erschreckend lang, aber relativ einfach auszufüllen, zumindest im Vergleich zu einer Steuererklärung. Man muss Nachweise seiner künstlerischen Tätigkeit beilegen, was am Anfang relativ schwer ist.  Ich habe zum Glück einige Nachweise vom letzten Jahr noch da, auch wenn die aussagekräftiger und zahlreicher hätten ausfallen können. Nun gut, leider nimmt die KSK keine Manuskripte, damit hätte ich sie überhäufen können.

Also, Augen zu und durch. Wird schon schief gehen und falls jemand Daumen drücken möchte….

Update vom 17.8.2015

Ich habe mich zum 15.5.2015 bei der KSK angemeldet. Bis heute habe ich keine Rückmeldung. Unglaublich, wie lange man dort braucht, um Anträge zu bearbeiten. Inzwischen musste ich mich regulär versichern.

Mäusemelken für Autoren

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema, welches Programm ich zum Erstellen und Konvertieren meines eBooks verwenden soll. Es ist tatsächlich zum Mäusemelken. Ich kenne inzwischen namentlich Sigil, Calibre, Jutoh, Scrivener und die hauseigene Kindle-Software. Aber bevor ich nicht alle diese Programme getestet habe, bin ich keinen Schritt weiter.

Warum? Weil ich selbst erstellte Illustrationen und ein besonderes Layout verwenden möchte. Gleichzeitig tue ich mich aber etwas schwer mit CSS, weil eigentlich nie gelernt, was aber dank Internet kein Problem ist, da mann alle Befehle googlen kann. Außerdem möchte ich am Ende noch ein ganz schlankes eBook, da der Vertrieb bei Amazon pro MB berechnet wird. Also, eigentlich habe ich das selbe Problem wie viele Autoren.

Nach dem Studium ALLER in unserer städtischen Bibliothek erhältlichen Bücher, kann ich nur sagen, mein Formatierungsproblem wird darin nicht besprochen, auch nicht, welches Programm wie das kleinste Datenpaket schnürt. Eine Erklärung der inzwischen mehrfach überholten Kindle-Software fehlt völlig.

Das Problem: Alle Bücher waren in dem Zeitpunkt als sie gedruckt wurden auch schon veraltet. Es ist also wirklich zum Mäusemelken.

Die Selfpublisher-Bibel von Matthias Matting, die mir bisher ganz gut geholfen hat, empfiehlt Jutoh, erklärt aber nicht welche Formatierungen ich mit welcher Software hin bekommen, leider auch nicht, was die neueren Programme von Kindle schon alles können. Für Jutoh habe ich leider auch noch kein gutes Tutorial gefunden. Die Bücher, die ich ausleihen konnte, kennen Jutoh noch gar nicht.

Fazit: Die Vielzahl der verwendbaren Programme wird langsam unübersichtlich. Eine Hilfe zum Vergleich (Seite, Buch o.ä) habe ich bisher nicht gefunden. Also lade ich mir gerade jeden Tag eine neue Software herunter und teste, was diese kann. Das kostet wirklich Unmengen Zeit.  Am Ende wäre ich mit Sigil und einem kleinen html- und CSS-Handbuch vermutlich doch schneller gewesen.

Ich freue mich schon auf das Drucklayout und frage mich, ob ich dann wieder von vorne anfangen muss.

Ja, irgendwie ist mein Glas heute halb leer. Also, versuche ich hier noch die positiven Seiten zu erwähnen.

Ich wiederhole html.

Vielleicht lerne ich auch noch ein wenig CSS, um das ich mich immer gedrückt habe.

Ich lerne ein paar nette Programme kennen.

Ich bessere mein Englisch auf, weil einige der Programme und die Tutorials nicht in Deutsch verfügbar sind.

Falls ein Autor hier wirklich sinnvolle Tipps hat, bitte melden!

Allen anderen wünsche ich ebenfalls viel Erfolg bei der Suche nach der geeigneten Software.

Nachtrag: Interessante Beiträge hierzu findet man im literturcafe