Die Blog-Etikette

Ich selber bin ja noch totaler Anfänger, was das bloggen angeht und so lese ich mir gerne die Tipps erfolgreicher Blogger durch.

So stieß ich im Laufe der Zeit auf den Affenblog von Vladislav Melnik.

Ich selber bin immer sehr zurückhaltend, die Inhalte anderer zu teilen. Ich möchte mir schließlich nicht die Lorbeeren anderer umhängen. Und das Gefühl sich mit fremden Federn zu schmücken, hatte ich schon am Anfang beim Teilen, Rebloggen oder Retweeten. Dazu gibt’s was das Teilen von Bildern betrifft ja satte Abmahnprämien und ganze Kanzleien, die sich auf Bildersuche im Internet spezialisiert haben. Auch das lässt einen vorsichtig werden.

Bei den Kommentaren hatte ich schnell den Eindruck, da gibt jeder seinen Senf dazu, Hauptsache was gesagt oder Aufmerksamkeit bekommen.  Da hat mich dann die Bescheidenheit gepackt, die mich lehrte, man muss nicht immer seinen Senf dazu geben. Im Internet offenbar doch, zumindest, wenn man gesehen werden will. Also liebe Follower, ich lasse es euch wissen, ich kommentiere ab jetzt fleißiger. Außerdem werde ich mich des Rebloggens bedienen.

Die Tipps vom Affenblog sind aus Verkaufssicht sicher richtig. Aber man hat ja so eine gewissen Hemmschwelle dabei. Oder wie man hier in der Gegend sagt: „Das hat ein Geschmäckle.“

Der im Affenblog viel zitierte Beziehungsaufbau zwischen Blogger und Followern ist sicher richtig. Aber wenn Beziehung nur aufgebaut wird, um zu verkaufen, dann ist die Beziehung eigentlich doch eine ausnutzende, oder? So habe ich das zumindest mal in meiner kindlichen oder schulischen Erziehung irgendwo gelernt. Genau das ist das Problem, auch wenn es sicher funktioniert. Es ist genau das Problem, dass Youtuber wie Gronkh immer wieder ansprechen („Klickvieh“), wenn sie nur noch nach Reichweite behandelt werden und Beziehung oder Authentizität verloren geht.

Sicher versuchen einige Blogger und Youtuber den Mittelweg und nicht wie der Affenblog von vornherein den Verkaufsweg einzuschlagen, aber spätestens bei vielen Followern ist der Punkt erreicht, wo Beziehung nur noch eingeschränkt möglich ist.

Mein Fazit aus diesem Artikel:

Ich habe gelernt, dass ich kommentieren darf ohne mich selbst in den Vordergrund zu spielen. Macht man ja als braves Mädchen nicht!

Ich habe gelernt, dass ich rebloggen darf, ohne mich mit fremden Lorbeeren zu schmücken. Aber bei Bildern werde ich es aus rechtlichen Gründen lieber lassen.

Der Affenblog ist eine gute Anleitung, um einen Blogger aus dem Schneckenhaus zu locken. Das ist manchmal nötig. Danke dafür.

Und hier geht’s zum Artikel vom Affenblog.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s